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Psychomotorik
In der psychomotorischen Arbeit mit dem Kind steht der ganzheitliche Ansatz im Vordergrund.

„Kinder sollen mehr spielen, als viele es heutzutage tun. Denn wenn man genug spielt, solange man klein ist, dann trägt man Schätze mit sich herum, aus denen man später ein ganzes Leben lang schöpfen kann. Dann weiß man, was es heißt, in sich eine warme Welt zu haben, die einem Kraft gibt, wenn das Leben schwer wird. Was auch geschieht, was man auch erlebt, man hat diese Welt in seinem Inneren, an die man sich halten kann.“ (Astrid Lindgren)
 
Definition Psychomotorik
Psychomotorik als Therapie ist die Entwicklungsförderung von Kindern mit zentralen Beeinträchtigungen durch das gezielte Zusammenspiel von:

  • Bewegen
  • Denken
  • Fühlen und
  • Orientieren

unter Berücksichtigung des Sozialkontaktes in der Therapiegruppe
 
Klientel / Zielgruppen
Die Psychomotoriktherapie richtet sich an Kinder im Kindergarten- und Schulalter mit Entwicklungsauffälligkeiten. Diese können sich in der Bewegung, der Wahrnehmung und/oder im Verhalten zeigen
 
Ziele
Die Therapiestunden sollen die Entwicklungsmöglichkeiten des Kindes anregen, damit es die Anforderungen im Lebens- und Schulalltag mit Selbstvertrauen bewältigen kann. Im Zentrum steht die Erweiterung seiner Kompetenzen, wie zum Beispiel das Entwickeln von Problemlösungsstrategien.